„This is Halloween“ – Kinder- und Jugendbücher zum Kürbislaternenfest

So ganz anfreunden kann ich mich mit Halloween noch nicht. Das liegt aber vor allen Dingen daran, dass es dem  Sammeln von Süßigkeiten am Rosenmontag und Faschingsdienstag den Rang abläuft. Dennoch kann ich den Ort des Festes Halloween im Jahreskreis gut nachvollziehen und er könnte nicht besser gewählt sein! Außerdem macht es den Kindern wirklich Spaß verkleidet durch die Gegend zu geistern.

Wenn es abends spürbar früher dunkel wird und hier und dort ab Anfang Oktober die ersten Kürbisköpfe aufgestellt und beleuchtet werden, kommt dann auch bei mir eine gruselig-wohlige Stimmung auf. Grund für mich euch heute die passende Lektüre zum Kürbislaternenfest aus Irland und Amerika zu präsentieren:

 

 „Die grüne Hexe“ von Ursel Scheffler/Jutta Timm (1995)

Lesealter: Ab 10 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©1995, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, ISBN3783499207518

www.rowohlt.de

Die grüne Hexe Flora betreibt den Blumenladen „Hokuskrokus“, der sehr floriert. Unbemerkt schwingt sich die Hexe nach Feierabend auf ihr fliegendes Fahrrad und fliegt in ihr Haus, das getarnt auf dem Flachdach eines Berliner Hochhauses steht. Eines Abends erhält sie Besuch von einem zwielichtigen Vertreter Lefiz der Firma DTG (Des Teufels Großmutter). Er hat allerlei Pestizide und künstliche Dünger im Angebot. Doch Flora möchte von solchen Teufeleien nichts wissen.

Doch Flora ist nicht die einige Hexe in Berlin, die Besuch von dem unangenehmen Gesandten der DTG hatte. Bei einem Treffen mit ihren Hexenfreundinnen Henna Rubinstein und Lilli Blau erfährt sie, dass auch diese Besuch von dem unfreundlichen Vertreter hatten. Spontan beschließen die drei Hexen in die berühmte Hexenstadt Salem zu fliegen und Lilli’s Cousine Sandy Sandwitch zu besuchen. Pünktlich am 29.Oktober treffen die drei Junghexen in Salem ein, wo bereits die Vorbereitungen für das große Halloweenfest laufen. Doch der Plan der drei Hexen geht nicht auf und nicht nur eine Gruppe junger Zauberer, sondern auch Orkus, ein Mitarbeiter der DTG hat sich an ihre Fersen geheftet…

Meine Meinung:

Dieses Buch ist bereits etwas zerlesen,weil ich es –seitdem ich es in den 90er Jahren von meinem Vater geschenkt bekommen habe-  bereits mehrfach zur Hand genommen habe. Es ist ein fantasievolles Kinderbuch, das ich aufgrund der spannenden Handlung und der fantasievollen Ausschmückung gerne lese.

Das Buch ist 2005 auch unter dem Titel „Zur Hölle mit den Hexen“ im Jahr im Carlsen Verlag erschienen.

„Achtung die Herdmanns sind zurück“ von Barbara Robinson/Isabel Kreitz/Andreas Steinhöfel (2004)

Lesealter: 8-10 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

©2008, Verlage Friedrich Oetinger GmbH, ISBN9783789146145

www.oetinger.de

Um den Herdmann Kindern ein Schnippchen zu schlagen, beschließen der Bürgermeister und der Schulleiter derWoodrow-wilson-Schule ein Schulfest zu geben. Alles wird mithilfe der Mütter akribisch vorbereitet. Doch dann verplappert sich Alice Wendlaken und Eugenia Herdmann bekommt Wind von dem Komplott. Wer die Herdmanns kennt, wundert sich nicht, dass am Halloween-Abend die Schule urplötzlich im Chaos versinkt…

Meine Meinung:

Leider kann das Buch nicht an die Genialität des ersten Bandes „Hilfe, die Herdmanns kommen“ aus dem Jahr 1974 heranreichen. Es ist aber für Kinder ganz amüsant.

 

„Gänsehaut“-Reihe  von R.L. Stine (1992)

 

Hier: „Gänsehaut – Die Nacht der glühenden Kürbisse“ Band 60

Lesealter: 10-12 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2002, cbj Verlag, ISBN978-3570211434

www.randomhouse.de

Robert Lawrence Stine ist ein amerikanischer Schriftsteller, der bereits seit 1986 Gruselbücher für Kinder schreibt. Als außerordentlich erfolgreich gilt seine Fear Street- und seine Gänsehaut-Reihe. R.L. Stine ist ähnlich Enid Blyton ein äußerst produktiver Autor, der aufgrund der Einfachheit der Sätze und seinem Gefühl für Jugendhumor viele Kinder und Jugendlichen erreicht. Auch die besonders ansprechenden und gruseligen Bucheinbände haben sicherlich zum Erfolg der Reihe beigetragen. Die Bücher selbst enthalten allerdings keine Illustrationen.

R.L. Stines Kurzromane bieten sich für die Leseförderung an, um Kinder für Bücher zu begeistern. Dennoch sind die Bücher teilweise nichts für schwache Nerven…

 

„Die Halloween Party“ von Robert Lawrence Stine (1990)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2001, Heyne Verlag, ISBN978-3453189942

www.heyne.de

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Band der Fear Street- Reihe.

 

„Halloween – Die Nacht des Grauens“ von Robert Lawrence Stine (1993)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2002, Heyne Verlag, ISBN978-3453199040

www.heyne.de

Meine Meinung:

Die Gänsehaut-Bücher haben mich und meinen Bruder in unserer Kindheit bereits begleitet und haben uns gut gefallen. Sie können durch ihre ansprechenden Einbände besonders das Interesse von Jungen wecken.

 

Weitere schöne Gruselgeschichten sind:

 

„Der kleine Vampir und die Gruselnacht“ von Angela Sommer-Bodenburg/ Amelie Glienke (2006)

Lesealter: ab 6 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2006, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, ISBN978-3499213601

www.rowohlt.de

Nicht an Halloween, aber am Freitag, den 13. findet in der Stadtbibliothek eine Gruselnacht statt. Als Höhepunkt ist eine Wanderung über den Friedhof geplant – von Schnuppermaul und Geiermeier begleitet. Diese Nachricht setzt Anton direkt in Alarmbereitschaft, denn zum einen muss er seine Vampirfreunde Rüdiger und Anna warnen und auch den Kindern der Gruselnacht soll nichts passieren…

Band 19 der „Der Kleine Vampir“-Reihe präsentiert in bewährter Weise mit einer Portion Abenteuer und Grusel.

 

„Hexen hexen“ von Roald Dahl/ Amelie Glienke(1983)

Lesealter: ab 10 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©1986, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, ISBN 9783499205873

www.rowohlt.de

 

„Hexen hexen“ von Roald Dahl/Quentin Blake (1983)

Lesealter: ab 10 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©1990, Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3499205873

www.rowohlt.de

Eigentlich kennt sich der achtjährige Ich-Erzähler mit Hexen gut aus, seine Großmutter ist nämlich früher eine Hexenjägerin gewesen. Dennoch gerät er eines Tages mitten in eine Großveranstaltung sämtlicher Hexen Englands und was er dort in seinem Versteck hört, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Die Hoch- und Großmeisterhexe berichtet von einem Zaubertrank „Formula 86 Retard /Mausemutarium“, den die Hexen an sämtliche Kinder Englands in Form von Süßigkeiten verteilen sollen. Zu seinem Entsetzen wird der Erzähler von den Hexen gefasst und sofort in eine Maus verwandelt. Doch das hält ihn nicht auf und er heckt mit seiner Großmutter einen Plan aus wie den bösen Weibern das Handwerk gelegt werden kann…

Woran man Hexen erkennt, erläutert Roald Dahl in seinem Klassiker „Hexen hexen“ ganz ausführlich. Beim Lesen laufen mir heute noch Schauer über den Rücken. Ein Kinderbuch, das nichts für schwache Nerven ist! Die Bilder der deutschen Ausgabe aus dem Jahr 1986 wurden von Amelie Glienke gestaltet, die auch die „Der kleine Vampir“- Reihe illustriert hat. Ich finde ihre Bilder wunderbar schaurig! Heute verlegt der Rowohlt Taschenbuch Verlag das Buch mit den Bildern von Quentin Blake aus dem Jahr 1983. Diese wirken aufgrund ihrer Komik, Bewegung und und Mimiken nicht ganz so gruselig.

 

„Barnaby Grimes- der Fluch des Werwolfs“ (Reihe)von Paul Stewart und Chris Riddell (2007)

Lesealter: 10-12 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2008, Sauerländer Verlag, ISBN9783794180776

www.sauerlaender.de

Der Botenjung Barnaby Grimes kommt dem schaurigen Geheimnis von Werwolfssichtungen auf die Spur… Gut gemachter Grusel-Fantasy für ältere Jugendliche mit wunderschönen Illustrationen von Chris Riddell.

 

„Gespensterjäger auf eisiger Spur“ (Reihe) von Cornelia Funke (1994)

Lesealter: 8-10 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2009, Loewe Verlag, ISBN 978-3785568262

www.loewe-verlag.de

Geniale Reihe um die drei Gespensterjäger Hedwig Kümmelsaft, Tom Tomsky und dem Gespenst Hugo.

 

„Lockwood & Co – Die seufzende Wendeltreppe“  (Reihe) von Jonathan Stroud (2013)

Leselalter: ab 12 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

©2013, Cbj Verlag, ISBN978-3570156179

www.randomhouse.de

 

Wirklich gruselige Reihe um die drei Agenten von Lockwood &Co, die Wiedergängern und anderen Erscheinungen  in und um London auf den Grund gehen. Fantastisch geschrieben!

 

„Das Geheimnis der 7. Hexe“ von Eva Ibbotson (1979)

Lesealter: ab 11 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© 2004, Deutscher Taschenbuchverlag, ISBN978-3423708395

www.dtvjunior.de

Ein Haufen Hexen wollen das Herz eines Zauberers in einem Wettstreit gewinnen. Fantasievoll und humorvoll geschrieben!

 

„Das Geheimnis der Geister von Craggyford“ von  Eva Ibbotson (1975)

Lesealter: 7-11 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2013, dtv Verlagsgesellschaft, ISBN978-3423715768

www.dtvjunior.de

Wie siedelt man eine ganze Gespensterfamilie um? Dieses Problem muss der kleine Rick lösen… Schön erzählt!

 

„Das Geheimnis des wandernden Schlosses“ von Eva Ibbotson (1987)

Lesealter: ab 10 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2008, dtv Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3423713122

www.dtvjunior.de

Unterhaltsames Buch mit einer Spur Grusel!

 

„Coraline“ von Neil Gaiman (2002)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2009, Heyne Verlag, ISBN978-3453503762

www.heyne.de

 

Coraline gerät durch eine Tür in der Stube in eine Anderswelt. Ihr Andere Mutter möchte sie von hier nie mehr weggehen lassen und verschleppt ihre richtigen Eltern. Nun mit einem gewagten Spiel, einem schwarzen Kater und den Geisterseelen von drei anderen gestohlenen Kindern kann Coraline ihre Eltern befreien. Immer wieder lesenswert!

 

„Spook- Der Schüler des Geisterjägers“ von  Joseph Delaney (2004)

Lesealter: ab 10 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©2008, cbj Verlag, ISBN 978-3570219133

www.randomhouse.de

Interessanter und richtig spannender Einblick in das Handwerk eines Spooks- eines Geisterjägers.Meiner Meinung nach erst ab 12 Jahren zu empfehlen…

Ein Kommentar

  • Brigitta

    Liebe Miri,
    danke für die umfangreiche und tolle Übersicht! Ich fand Gruselbücher immer am spannendsten – auch wenn dann mal das Licht angeschaltet bleiben musste. Erinnere mich auch an meine Gänsehaut-Phase und die Freude, wenn es sogar einen ganz neuen Band in der Bücherei gab. Damals waren meine Nerven noch etwas besser:D Schaurige Grüße, Gitti

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