{"id":1182,"date":"2018-05-26T17:39:28","date_gmt":"2018-05-26T17:39:28","guid":{"rendered":"http:\/\/kinderbuch.blog\/?p=1182"},"modified":"2018-05-28T15:59:17","modified_gmt":"2018-05-28T15:59:17","slug":"wie-der-maulwurf-beinahe-in-der-lotterie-gewann-1983","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kinderbuch.blog\/?p=1182","title":{"rendered":"Wie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann &#8211; 1983"},"content":{"rendered":"<p>Das Kinderbuch \u201eWie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann\u201c aus dem Jahr 1981 ist das erste Werk des \u00f6sterreichischen Schriftstellers Kurt Bracharz. Die Illustratorin Tatjana Hauptmann ver\u00f6ffentlichte im Jahr 1978 im Diogenes Verlag bereits das Bilderbuch \u201eEin Tag im Leben der Dorothea Wutz\u201c als ihr Erstwerk. Als zweites Buch folgte dann die Kooperation zum Maulwurf, der beinahe in der Lotterie gewann. Die lebendigen und zeitlosen Schwarz-Wei\u00df-Zeichnungen unterstreichen die Komik der Erz\u00e4hlung und die Mimiken der Tiere und Personen st\u00fctzen die Handlung dramaturgisch.<\/p>\n<p>Im Jahr 1983 wurde der Kurzfilm von der Augsburger Puppenkiste produziert. Sepp Strubel schrieb das Drehbuch zum dem gleichnamigen Puppenst\u00fcck und f\u00fchrte auch Regie. Das Puppenspiel \u201eWie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann\u201c ist unter anderem als Bonus in der Jubil\u00e4ums-Fan-Box aus dem Jahr 2013 enthalten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1183\" src=\"http:\/\/kinderbuch.blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Augsburger-Puppenkiste-Jubil\u00e4ums-Fan-Box-300x258.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/kinderbuch.blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Augsburger-Puppenkiste-Jubil\u00e4ums-Fan-Box-300x258.jpg 300w, https:\/\/kinderbuch.blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Augsburger-Puppenkiste-Jubil\u00e4ums-Fan-Box.jpg 385w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a92013, S.A.D. Home Entertainment GbmH<\/p>\n<p>http:\/\/shop.puppenkiste.com\/<\/p>\n<p><strong>\u201eWie der Maulwurf beihnahe in der Lotterie gewann\u201c von Kurt Bracharz\/Tatjana Hauptmann (1981)<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1184\" src=\"http:\/\/kinderbuch.blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Wie-der-Maulwurf-beinahe-in-der-Lotterie-gewann-245x300.jpg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kinderbuch.blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Wie-der-Maulwurf-beinahe-in-der-Lotterie-gewann-245x300.jpg 245w, https:\/\/kinderbuch.blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Wie-der-Maulwurf-beinahe-in-der-Lotterie-gewann.jpg 408w\" sizes=\"(max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a91981, Diogenes Verlag, ISBN 978-3257006162<\/p>\n<p>www.diogenes.ch<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen klingelte es beim Maulwurf am H\u00fcgel. Als der Maulwurf seine T\u00fcr \u00f6ffnet, sieht er eine Steckdose in der Luft schweben. \u201e&gt;&gt;VielenDank, ich brauche keine Steckdose&lt;&lt;, sagte er freundlich zu dem Vertreter. &gt;&gt;Was du brauchst, ist eine Brille&lt;&lt;, sagte das Schwein w\u00fctend\u201c (K. Bracharz: Wie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich, 1981, S.6).. Doch der Besuch sollte nicht der letzte an diesem Morgen sein. Kurz danach kommt die Schnecke mit der Post. \u201e&gt;&gt;Wohnt hier jemand namens Maulwurst?&gt;&gt;\u201c (K. Bracharz: Wie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich, 1981, S.8), fragt sie. Der Maulwurf \u00fcberlegt und mit einem Zwinkern zum Schwein gesteht er, dass er sich manchmal nach dem M\u00e4dchenname seiner Mutter \u201eMaulwurst\u201c nenne. Das Schwein pflichtet seinem Freund bei und so h\u00e4ndigt die zun\u00e4chst misstrauische Schnecke dem neugierigen Maulwurf den Brief aus.<\/p>\n<p>Und dann steht zur \u00dcberraschung der beiden Freunde in dem Brief: \u201eLieber Maulwurst, du hast in der Lotterie 100 000 gewonnen.\u201c (K. Bracharz: Wie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich, 1981, S.16).<\/p>\n<p>Der Maulwurf \u00fcberlegt, was er mit dem vielen Geld anfangen soll und beruft f\u00fcr den n\u00e4chsten Samstag eine Konferenz mit vielen geladenen Tieren. Unter dem Vorsitz des Maulwurfs beratschlagen nun die Tiere des Waldes und Feldes, f\u00fcr was man den Gewinn verwenden k\u00f6nnte. Die ernsten und weniger ernst gemeinten Vorschl\u00e4ge, die nun folgen, k\u00f6nnen allerdings nicht diskutiert werden, denn auf einmal kommt der Dachs zur Konferenz dazu. Er berichtet tr\u00e4nen\u00fcberstr\u00f6mt, dass er gerade vom Tierarzt kommt, schwer erkrankt sei und dringend operiert werden m\u00fcsse. Genau 100 000 koste die Operation. Best\u00fcrzt willigt der Maulwurf ein, dem Dachs in einem Vertrag die 100 000 zuzusichern und ist zufrieden \u201e, weil es ihn freute, da\u00df er jemandem\u00a0 geholfen hatte.\u201c (K. Bracharz: Wie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich, 1981, S.34).<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter erf\u00e4hrt der Maulwurf, dass der Dachs ihn betrogen hat. Zeitgleich f\u00e4hrt ein LKW vor und der Fahrer m\u00f6chte beim Maulwurf seinen Lotteriegewinn abladen: 1000 Konservendosen mit insgesamt 100 000 Regenw\u00fcrmern. Fr\u00f6hlich verweist der Maulwurf den Fahrer an die Adresse des Dachses weiter. Man kann sich die \u00dcberraschung des Dachses vorstellen, als er aufgeschreckt vom Rumpeln vor seine Haust\u00fcr tritt. Auch als der Dachs beteuert auf wundersame Weise pl\u00f6tzlich geheilt zu sein, weigert sich der Maulwurf zun\u00e4chst den Gewinn zur\u00fcckzunehmen. Nach kurzem \u00dcberlegen, findet sich der Maulwurf mit den anderen Tieren aber bereit, die Dosen aus der Speisekammer des Dachses abzutransportieren. Tats\u00e4chlich bedienen sich die Tiere auch an den anderen Leckereien in der Speisekammer und beschlie\u00dfen spontan ein Festessen zu veranstalten. Als alle zu Tisch sitzen und zufrieden tafeln, kommt der letzte Besucher der Geschichte dazu: Manfred M. Maulwurst. Dieser spricht dem Maulwurf ein Viertel des Verkauferl\u00f6ses der Regenw\u00fcrmer zu und setzt er sich vergn\u00fcgt mit an die Tafel. Pl\u00f6tzlich f\u00e4llt dem Dachs ein, dass er laut Vertrag ja eigentlich der Besitzer der Dosen sei und eigentlich er mit einem Viertel des Verkaufserl\u00f6ses bedacht werden m\u00fcsse. Und nun erweist es sich als n\u00fctzlich, dass das Schwein als Protokollant bei der Konferenz\u00a0 eingesetzt worden war: Niemand kann die Buchstaben lesen, die auf dem Papier aufgemalt sind. Selbst das Schwein nicht! Und so erz\u00e4hlten die Tiere sich ab diesem Tag noch oft die Geschichte , \u201eWie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann.\u201c. Nur einer wollte davon nichts h\u00f6ren \u2013 der Dachs\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe seit langem nicht mehr so gelacht wie bei dieser sch\u00f6nen Geschichte. Allerdings spricht sie mich besonders als Erwachsene an. F\u00fcr j\u00fcngere Kinder sind die Zusammenh\u00e4nge doch nicht immer \u00fcberschaubar. Ich denke, dass das Buch sich daher besonders als Vorlesegeschichte eignet, bei der man gemeinsam die wundersch\u00f6nen Zeichnungen Tatjana Hauptmann\u2019s betrachten kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kinderbuch \u201eWie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann\u201c aus dem Jahr 1981 ist das erste Werk des \u00f6sterreichischen Schriftstellers Kurt Bracharz. Die Illustratorin Tatjana Hauptmann ver\u00f6ffentlichte im Jahr 1978 im Diogenes Verlag bereits das Bilderbuch \u201eEin Tag im Leben der Dorothea Wutz\u201c als ihr Erstwerk. 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